Brennendes Stallgebäude in Groß Rodensleben

01.12.2016   

 

Am 01.12. um 13:11 Uhr wurden die Feuerwehren aus Gr. Rodensleben, Hemsdorf, Kl. Rodensleben, Hohendodeleben und Wanzleben 



zum Brand eines Stallgebäudes in die Hemsdorfer Straße nach Gr. Rodensleben alarmiert.
Früh bestätigte sich die erste Meldung einer starken Rauchentwicklung und es wurde klar, dass mehr Einsatzkräfte benötigt wurden. Die Feuerwehren aus Domersleben und Kl. Wanzleben wurden daher um 14:31 Uhr nachalarmiert.

Die Löschwasserversorgung wurde über eine lange Wegstrecke von einem Hydranten aus Gr. Rodensleben und zwei Teichen hergestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren 79 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen im Einsatz.

In einer der Hallen war eine Dieseltankstelle vorhanden, außerdem wurden im Rahmen der Lageerkundung einige Azetylen- und Sauerstoffflaschen von einem Schweißgerät festgestellt, die sich stark erhitzt hatten. Da ein Sicherheitsabstand von 300m einzuhalten war, mussten die Flaschen mittels Wasserwerfer über 24 Stunden gekühlt und die Einsatzkräfte und –technik aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Die Verbindungsstraße von Gr. Rodensleben nach Ochtmersleben war zu diesem Zeitpunkt bereits durch die Polizei voll gesperrt.

Die Kameraden der FF Gr. Rodensleben haben über die ganze Nacht die Azetylenflasche gekühlt. Weitere Einsatzkräfte und Technik waren nicht mehr nötig, sodass alle anderen Feuerwehren zwischen 17:00 und 18:00 einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen konnten.

Am darauffolgenden Tag wurde das Kühlen der Flasche unterbrochen, um mit der Wärmekamera die Temperatur der Flasche zu überprüfen. Dabei wurde kein Temperaturanstieg festgestellt, sodass die Flasche in ein Wasserbad zur weiteren Kühlung gelegt werden konnte.  Im Anschluss erfolgte der Rückbau der Wasserleitung über lange Wegstrecke. Die Landstraße konnte dann wieder frei gegeben werden. Den gesamten Tag über wurden weitere Löscharbeiten durchgeführt.

Die Brandwache in der Nacht vom 02.12 auf den 03.12. von 22:00 bis 06:00 Uhr wurde von der FF Domersleben realisiert.

Am 04.12. kam es wieder zu einer stärkeren Rauchentwicklung, worauf hin in Zusammenarbeit mit der Rufbereitschaft der Verwaltung festgelegt wurde, um 13:30 Uhr die Feuerwehren aus Gr. Rodensleben, Hohendodeleben und Wanzleben zu Nachlöscharbeiten erneut zu alarmieren. Insgesamt 28 Kameraden waren mit neun Fahrzeugen im Einsatz. Durch die Unterstützung vom Eigentümer und seiner vorhandenen Technik konnten die Einsatzkräfte effektiver löschen und einen Schaumteppich auftragen.

Gegen 18:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.


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